Norwegen,  Roman

Ein liebenswerter Mensch von Odd Klippenvåg

Kjerand lebt in einem kleinen Ort in der Telemark. Birger ist Galerist in Oslo. Beide kommen aus dem Ort, in dem Kjerand immer noch lebt und haben sich seit ihrer Schulzeit nicht mehr gesehen. Um so überraschter ist Birger als sein alter Schulfreund in der Galerie auftaucht. Doch Kjerands Besuch in Oslo hat einen ernsten Hintergrund, er hat Krebs. Langsam kommen die Beiden sich näher und werden ein Paar. Kjerand, der seit seiner Jugend in Birger verliebt ist, beginnt das erste Mal seine Homosexualität offen zu leben.

Odd Klippenvåg hat mit „Ein liebenswerter Mensch“ eine zarte, wundervolle, berührende Liebesgeschichte geschrieben, die mich zu tiefst mit Dankbarkeit erfüllt. Dabei ist es völlig unwichtig, dass die Liebenden zwei Männer reiferen Alters sind, es geht einfach um Liebe und die ist universell. Auch wenn sich schon ahnen lässt, dass Kjerand fast am Ende seines Lebens ist, ist die Geschichte an keiner Stelle lamoryant, im Gegenteil es ist ein lebensfrohes Buch, dass nicht nur von Liebe, Tod und Vergänglichkeit erzählt, sondern auch davon, wie sich diese in der Kunst wiederspiegelt.

Übersetzung aus dem Norwegischen: Gabriele Haefs

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